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Beginnt mit Beinhaltet Genaue Bezeichnung
Bezeichnung Definition
Wandheizung
Wandheizungen sind wie Fußbodenheizungen Niedrigtemperaturheizungen. Damit sind sie optimal mit Wärmepumpen zu kombinieren. Da große Flächen den Raum erwärmen, liegt die Heizmitteltemperatur nur geringfügig über der Raumtemperatur. Ideal für die Altbau- bzw. Heizungsmodernisierung geeignet, weil die Wärme aus der Wand auch nachträglich problemlos installiert werden kann.
Wärmebedarf
Dies ist diejenige Wärmemenge, die zur Aufrechterhaltung einer bestimmten Raum- bzw. Wassertemperatur maximal erforderlich ist.
Wärmebedarf (Raumheizung)
gemäß EN 12831 zu ermittelnder Bedarf zur Beheizung von Räumen, etc.
Wärmebedarf (Warmwasser)
Bedarf an Energie oder Leistung, um eine bestimmte Menge Trinkwasser für Dusche, Bad, Küche etc. zu erhitzen.
Wärmenutzungsanlage
Eine Wärmenutzungsanlage (WNA) dient zur Wärmeabgabe an das Heizsystem.
Wärmepumpen-Heizungsanlage
Eine Wärmepumpen-Heizungsanlage besteht aus drei Komponenten: der Wärmepumpe, der Wärmequellenanlage, z. B. Erdwärmesonden, und dem Wärmeverteilsystem, z. B. Fußbodenheizung.
Wärmepumpenregler
Er ermöglicht es mit niedrigsten Betriebskosten, die gewünschten Temperaturen und Zeiten für die Heizung und Brauchwarmwasserbereitung zu erzielen. Der Wärmepumpenregler besitzt ein großes, im Hintergrund beleuchtetes LC-Display zur Visualisierung der Wärmepumpenparameter, zeitgesteuerte Absenkung und Erhöhung der Heizungskennlinien, Zeitfunktionen für die bedarfsgerechte Brauchwarmwasserbereitung über die Wärmepumpe mit der Möglichkeit zur gezielten Nacherwärmung über einen elektrischen Heizstab. Komfortable Eingabemenüs mit integrierter Diagnose erleichtern die Bedienung und Einstellung.
Wärmequellenanlage
Eine Wärmequellenanlage (WQA) ist die Einrichtung zum Entzug der Wärme aus einer Wärmequelle (z. B. Erdwärmesonden) und dem Transport des Wärmeträgers zwischen Wärmequelle und kalter Seite der Wärmepumpe einschließlich aller Zusatzeinrichtungen. Bei Luft/Wasser-Wärmepumpen ist die komplette Wärmequellenanlage im Gerät integriert. Im Einfamilienhaus besteht sie z. B. aus dem Rohrleitungsnetz zur Wärmeverteilung, den Konvektoren bzw. der Fußbodenheizung.
Wärmerückgewinnung
Abwärme kann über Wärmepumpen oder Wärmetauscher zurückgewonnen und zum Heizen eingesetzt werden.
Wärmeträger
Ein flüssiges oder gasförmiges Medium, das zum Transport von Wärme eingesetzt wird. Dies kann beispielsweise Luft oder Wasser sein.
Wasser-Volumenstrom
Wassermenge, die in m3/h angegeben wird; dient zur Bestimmung der Leistung der Geräte.
Winterregelung
Durch sie wird der Ventilator bei zu niedriger Außentemperatur auf kleinere Drehzahl geregelt.
Wirkungsgrad
Dies ist das Verhältnis der bei einer Energieumwandlung gewonnenen Energie zur aufgewendeten Energie. Der Wirkungsgrad ist immer kleiner als 1, weil in der Praxis immer Verluste z. B. in Form von Abwärme auftreten.
Wohnungslüftung mit Wärmerückgewinnung und Wärmepumpe

Aufgrund der am 1. Februar 2002 in Kraft getretenen Energie-Einsparverordnung (EnEV) ist für Neubauten im Bereich der Ein- und Mehrfamilienhäuser eine Lüftungsanlage empfehlenswert. Denn Neubauten müssen über eine gute Wärmedämmung und somit eine dichtere Bauweise verfügen. Ein ausreichender natürlicher Luftaustausch, z. B. durch undichte Fensterfugen etc., findet daher nicht mehr statt. Ständiges Lüften durch geöffnete oder gekippte Fenster würde die Energieeinsparung durch die gute Wärmedämmung wieder zunichte machen.

Durch Anlagen zur Wohnungslüftung wird frische Außenluft in die Wohnräume transportiert. Die verbrauchte Luft aus Küche, Bad und Toilette wird gleichzeitig nach außen abgeführt. Das bietet die Vorteile ständig frischer und sauberer Luft in angenehmer Temperatur. Die Räume werden zudem entfeuchtet und gesundheitsschädliche Schimmelpilze und Hausstaubmilben haben keine Chance.

Oft werden spezielle Pollenfilter eingesetzt. Diese reinigen die Luft zusätzlich vor Allergien auslösenden Stoffen. Außerdem entzieht die integrierte Wärmerückgewinnung der Luft, bevor sie nach draußen abgeführt wird, die in ihr enthaltene Wärmeenergie. Der kostenlose Wärmerückgewinn aus dieser Abwärme kann bis zu 90 Prozent betragen und umweltschonend und wirtschaftlich durch die Wärmepumpe zum Heizen eingesetzt werden. Auf diese Weise reduzieren sich die Heizenergiekosten zusätzlich.